ÜBER UNS:

Das “Europäische Internationale Zentrum für Toleranz“, in dessen Rahmen die Gesellschaft „Shamir“ sowie das „Museum des Rigaer Ghettos und des Holocausts in Lettland“ tätig sind, fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Bewahrung des historischen Gedächtnisses an menschliche Tragödien, um ihre Wiederholung in der Zukunft zu unterbinden. Die Gesellschaft „Shamir“ engagiert sich kulturell, pädagogisch, journalistisch und wissenschaftlich, indem sie an alle Altersgruppen gerichtete Bildungsprogramme über den Holocaust, Feste der jüdischen Kultur und Gedenkveranstaltungen wie den jährlichen Marsch „Schritte der Lebenden“ organisiert. Eine internationale Konferenz, die der Erforschung des Holocausts sowie des modernen Extremismus gewidmet ist, wird ebenfalls jährlich abgehalten. Das „Museum des Rigaer Ghettos und des Holocausts in Lettland“ hat 2010 geöffnet und präsentiert seitdem Dauer- und wechselnde Sonderausstellungen, die der Tragödie des Holocausts gewidmet sind. Kern der Dauerausstellung ist die Gedächtniswand, auf der die Namen von 100 000 Juden stehen, die während des Holocausts in Lettland getötet wurden. Auf dem Museumsgelände gibt es Kunstateliers für Kinder und Erwachsene, außerdem werden hier Meisterklassen und Interessenvereine organisiert. Das Museum hatte seit seiner Eröffnung des Museums bereits mehr als 100 000 Besucher.